Qualität beginnt mit Wissen und wächst mit Erfahrung.
Junge Chirurginnen und Chirurgen benötigen mehr als Theorie: Sie benötigen Routine, präzise Techniken und das Vertrauen, im richtigen Moment richtig zu handeln.
Unsere Kurse vermitteln standardisierte OP-Techniken, fördern den kollegialen Austausch und schaffen Raum zum Üben. So wird aus Wissen Sicherheit und aus Sicherheit Qualität. Denn wer seine Techniken beherrscht, trifft im entscheidenden Moment sicherere Entscheidungen – für sich, für das Team und vor allem für die Patienten.
Weil operative Qualität nicht dem Zufall überlassen werden darf.
In der chirurgischen Ausbildung ist es ein vertrautes Bild: Junge Ärztinnen und Ärzte stehen im OP, ausgestattet mit theoretischem Wissen, aber ohne die Sicherheit, die sie für den klinischen Alltag bräuchten. Strukturierte Anleitung fehlt vielerorts. Vieles bleibt dem Zufall überlassen. Viele fühlen sich allein.
Prof. Dr. med. H. J. Buhr hat diesen Zustand über Jahre hinweg beobachtet. Als Ausbilder, Operateur, Wissenschaftler und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Seine eigene Ausbildung in Heidelberg war breit, intensiv und geprägt von hoher chirurgischer Exzellenz. Doch gerade deshalb fiel ihm auf, wie sehr es an systematischer Weiterbildung mangelt. Insbesondere für junge Kolleginnen und Kollegen, die mehr verdienen als „Learning by seeing“ ohne Struktur.
Er begann, anders zu lehren. Mit interaktiven Formaten, Live-Übertragungen aus dem OP, Vorlesungen unter Einbeziehung von Patienten. Doch das allein reichte ihm nicht aus. Es sollte einen Ort zum Üben geben. Einen Raum, in dem Technik vermittelt, Fertigkeiten trainiert und Selbstvertrauen aufgebaut werden. Ohne Druck, ohne Risiko und mit Anspruch.
1998 gründete er mit drei Kollegen – Siewert, Saeger und Hopt – daher den „Praktischen Kurs für Viszeralchirurgie“ in Warnemünde. Nicht als klassische Fortbildung, sondern als ein konkretes Angebot auf eine strukturelle Lücke in der chirurgischen Weiterbildung. Gemeinsam mit einem engagierten Team entwickelte er den Berliner OP-Trainer (BOPT). Ein realistisches Übungsmodell, das den Transfer vom Trainingsraum in den OP-Alltag möglich macht.
Der Kurs wurde zu mehr als einem Lehrformat. Er wurde zu einem Ort der Gemeinschaft, in der sich junge Chirurginnen und Chirurgen austauschen und voneinander lernen können. Über 3.500 Teilnehmende sind diesen Weg bereits gegangen. Viele von ihnen berichten von einem entscheidenden Wendepunkt in ihrer Entwicklung: dem Moment, in dem sie sich zum ersten Mal im OP wirklich sicher gefühlt haben.
Werte, die unsere Arbeit leiten
Unsere Arbeit mit jungen Ärztinnen und Ärzten folgt Werten, die gewachsen sind. Aus Erfahrung, Verantwortung und dem Anspruch einer exzellenten Ausbildung.
